Soziale Teilhabe dringend gesetzlich besser verankern
Meldung vom 24.01.2012
Gemeinsam mit ISL, DBSV, Netzwerk Artikel 3, dem Forum behinderter Juristinnen und Juristen, ForseA und anderen Verbänden arbeitet der MMB daran, die Teilhabe am sozialen Leben in einem eigenen Gesetz zu regeln.
Unser Mitglied Alexander Hübner, inzwischen eine tragende Säule unserer politischen Arbeit, ist nicht unerheblich daran beteiligt, dass wir von den großen Organisationen ernst genommen werden und man uns zuhört.
Als erste Schritte haben die beteiligten Verbände beschlossen, die ersten drei Themen aus dem umfangreichen Themenkatalog bevorzugt anzugehen:
- den Begriff "Behinderung"
- die leichte Sprache
- das Budget für Arbeit
Im ersten Moment mag das nach wenig klingen. Aber alleine die Tatsache, dass mehrere Behindertenverbände und -Organisationen gemeinsam Themen präferieren und angehen, zeigt den Verantwortlichen, dass auch Gruppierungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten im gemeinsamen Sinne aller Beteiligten an einem Strang ziehen können.

Natürlich werden die beteiligten Verbände ihre eigenen Themen nach wie vor im Auge behalten. So, wie der MMB sich weiterhin für sein Kernthema, die individuelle Mobilität einsetzt. Das Bundesministerium für Arbeit uns Soziales wird uns in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Auch unsere Lobbyarbeit auf den Parteitagen der wichtigsten Parteien trägt langsam Früchte. Es liegt zwar noch ein langer und steiniger Weg vor uns, aber den Menschen, denen wir auf diesem Weg begegnen, sind wir nicht mehr unbekannt. Inzwischen kann man auch bei den im Bundestag vertretenen Parteien neben Alexander Hübner beispielsweise den Namen Heinrich Buschmann oder Simone Ahrens ein Gesicht zuordnen.






