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MMB-Aktiver wegen rassistischer Äußerungen aller Ämter enthoben

Meldung vom 11.02.2017

Wie wir bereits berichteten, ist ein aktives Mitglied des MMB durch rassistische und menschenverachtende Posts in den sozialen Netzwerken negativ aufgefallen. Es war zwar kein Vorstandsmitglied, aber gewisse Spielregeln gelten für alle, die nach außen den MMB vertreten.

Das Mitglied wurde mehrfach darauf angesprochen und auch hingewiesen, dass solche Äußerungen für MMB-Offizielle mehr als unangemessen sind. Selbstverständlich darf jeder seine eigene Meinung haben, aber zu beleidigen und zu strafbaren Handlungen aufzurufen ist auch in den sozialen Netzwerken strafbar. Nachdem das Mitglied mit dem Argument der freien Meinung seine Hetze noch steigerte, blieb uns nichts übrig, als die Person aller Ämter zu entheben und ihr den Austritt nahezulegen.

Der Vorstand des MMB steht einstimmig für eine offene und tolerante Haltung.

Inzwischen hat das Mitglied den Verein verlassen.

Fazit: Jeder von uns hat das Recht, seine Meinung in aller Form frei zu äußern. Beleidigungen oder Aufrufe zu Straftaten gehen über freie Meinung weit hinaus. Solchen Mitgliedern weinen wir keine Träne nach.

Kein Mensch ist mehr oder weniger wert, als der andere. An dieser Stelle endet unsere Toleranz. Wir sind es der vielfältigen Gemeinschaft unserer Mitglieder schuldig, in solchen Fällen Konsequenz zu zeigen.

 

(rob)